Stand: September 2026 · Entwurf — vor Veröffentlichung juristisch prüfen
Diese AGB gelten für die Nutzung der Software „Cultera“ (SaaS) unter os.cultera.de. Anbieter ist die Wehe & Metje GbR, Mägdebrink 4, 37574 Einbeck („Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Der Anbieter stellt eine webbasierte Anwendung zur Büroorganisation bereit (u. a. Kundenverwaltung, Rechnungsstellung, Mahnwesen, Aufgabenverwaltung). Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf cultera.de zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter darf die Anwendung weiterentwickeln, solange vertragswesentliche Funktionen erhalten bleiben.
Neue Konten können die Anwendung 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen; eine Zahlungsmethode ist dafür nicht erforderlich. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde aktiv einen Plan bucht. Erfolgt keine Buchung, endet die Nutzung ohne weitere Verpflichtung.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf cultera.de/preise ausgewiesenen Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Modell monatlich oder jährlich im Voraus. Für Buchungen bis zum 31. Dezember 2026 gilt: Der bei Buchung vereinbarte Preis bleibt für die ununterbrochene Laufzeit des Kontos unverändert („Gründerpreis“); spätere Preisänderungen gelten nur für Neukunden.
Der Monatsplan ist jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündbar. Der Jahresplan hat eine Laufzeit von 12 Monaten und verlängert sich um jeweils 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Laufzeitende gekündigt wird; der Anbieter erinnert rechtzeitig vor der Verlängerung. Die Kündigung ist in der Anwendung oder per E-Mail möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Anwendung, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim, nutzt die Anwendung nur im Rahmen der geltenden Gesetze und ist für die Inhalte verantwortlich, die er in der Anwendung speichert.
Die vom Kunden eingegebenen Daten bleiben dessen Eigentum. Der Kunde kann seine Daten jederzeit exportieren. Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung. Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ist Bestandteil dieses Vertrags.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.